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Madagaskar
ist die viertgrößte Insel der Welt und fast zweimal so groß
wie Deutschland.
"Dort,
wo der Pfeffer wächst." Madagaskar ist eine Insel mit einer Vielfalt
an Ethnien und Kulturen, unterschiedlichen Landschaften
und einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt.
Die
Einflüsse malayischer Einwanderer, verschiedener Stämme Afrikas,
Arabiens, und Europas sind hier zu einer vielgestaltigen Kultur
verschmolzen. Zugleich ein entwicklungsgeschichtliches Naturmuseum,
das sich südöstlich von Afrika aus dem Indischen Ozean erhebt, hervorgegangen
vor Millionen von Jahren.
Als
der Urkontinent Gondwana auseinanderbrach, trennte sich Madagaskar
von der afro-asiatischen Landmasse. Dort konnte sich so eine ursprüngliche
Flora und Fauna erhalten. Heutzutage sind etwa 80 % der Tier- und
Pflanzenarten endemisch, das heißt, sie kommen nur auf Madagaskar
vor, wie die Lemuren und der größte Schmetterling
der Welt.
Madagaskar erstreckt sich auf 1600 km Länge und 500 km Breite.
Man unterscheidet vier große Landschaftsregionen:
das zentrale Hochland, mit seinen
riesigen Reisfeldern und Reisterrassen; den Regenwald im
Osten; den trockenen halbwüstenhaften Süden,
durchsetzt mit faszinierenden Baobabs und Dornenwäldern; sowie den
immergrünen Trockenwald im Westen.
Nicht zu vergessen, die traumhaften Strände der
kleineren vorgelagerten Inseln.
Somit
ergibt sich auch ein etwas unterschiedliches Klimabild.
Im allgemeinen ist es aber auf der gesamten Insel das ganze
Jahr über warm bis heiß. Lediglich im
zentralen Hochland kann es im Südwinter nachts recht kalt werden.
Für die Häufigkeit der Niederschläge gilt die Regel, je südlicher
und westlicher, desto trockener.
Alles
spricht also dafür, nach Madagaskar zu reisen!
Dennoch
ist Ihnen vielleicht aufgefallen, daß kaum Reiseveranstalter Madagaskar
anbieten.
Der
Grund ist einfach: Madagaskar's touristische Infrastruktur ist noch
unterentwickelt. So ist heutzutage eine Rundreise durch Madagaskar,
zweilfellos auch im positiven Sinne, ein Abenteuer.
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